Bunt, fröhlich, glamourös – wer sagt, dass man sich entscheiden muss? Der eklektische Einrichtungsstil verbindet verschiedene Designwelten zu einem stimmigen Ganzen. IInterior Designerin und Mynt Pro Partnerin Sonja Höretzeder von raumflüstern zeigt in diesem Praxisprojekt, wie auf 33 m² Glam-Style und Skandi-Floral nicht nur nebeneinander existieren, sondern gemeinsam aufblühen – mit durchdachtem Farbkonzept, bewussten Kontrasten und einer Wandfarbe, die so gesund ist wie sie schön aussieht.

Stell dir vor, du willst nicht zwischen romantisch und glamourös wählen. Nicht zwischen Blumentapete und schwarzweißen Streifen. Nicht zwischen Skandi-Leichtigkeit und Art-Deco-Drama. Was, wenn du einfach alles davon haben kannst und es dabei trotzdem zusammenwächst zu einem stimmigen, lebendigen Zuhause?
Genau das ist die Essenz des eklektischen Einrichtungsstils. Und genau das hat Interior Designerin und Mynt Pro Partnerin Sonja Höretzeder von raumflüstern für ihre Kundin Elena umgesetzt – in einer 33 m² großen Wohn- und Esszimmerfläche, die heute zu den schönsten Beispielen gelungener Eklektik zählt, die wir kennen.
In diesem Beitrag erfährst du, was eklektisches Einrichten wirklich bedeutet, wie Sonja das Projekt umgesetzt hat und warum die Wahl der richtigen Wandfarbe dabei eine wichtigere Rolle spielt, als die meisten denken.
"Eklektisch" klingt nach einem sperrigen Fremdwort. Dahinter steckt aber eine der ältesten und persönlichsten Ideen des Designs.
Der Begriff stammt vom griechischen "eklegein" und bedeutet so viel wie: "das Beste auswählen". In der Philosophie bezeichnete er Denker, die aus verschiedenen Schulen die überzeugendsten Ideen herausholten und zu etwas Eigenem zusammenfügten. In der Innenarchitektur funktioniert das genauso.
Eklektisch einzurichten bedeutet: Du kombinierst bewusst Möbelstücke, Farben, Muster und Materialien aus unterschiedlichen Stilepochen und Designwelten. Nicht weil dir egal ist, was du kaufst, sondern weil du genau weißt, was dir gefällt und was zu dir passt.
Es ist der wohl persönlichste aller Einrichtungsstile. Und gleichzeitig der mutigste.
Wer eklektisch einrichtet, muss mit einem Missverständnis aufräumen: Stilmix bedeutet nicht Beliebigkeit. Der Unterschied zwischen einem harmonischen Stilmix und einem überfüllten Trödelladen liegt in einem einzigen Wort: Konzept.
Beim eklektischen Einrichtungsstil gibt es verbindende Elemente, zum Beispiel eine gemeinsame Farbklammer, ein durchgängiges Material, eine wiederkehrende Form. Die Kontraste sind gewollt, die Brüche sind bewusst gesetzt. Genau das unterscheidet professionelle Eklektik von bloßem Sammelsurium.
Sonja Höretzeder ist Gründerin von raumflüstern und Mynt Pro Partnerin. Sie ist eine Interior Designerin, die nicht nur mit Stilen, sondern auch mit der Qualität der Materialien arbeitet, die sie einsetzt. Ihre Arbeit verbindet Designkompetenz mit einem echten Blick für die Persönlichkeit ihrer Kundinnen und Kunden.
Bei Elena war das Briefing klar und zugleich ungewöhnlich komplex: bunt, fröhlich, romantisch, ausgelassen und irgendwie auch glamourös. Eine einzige Stilrichtung hätte das nicht abdecken können. Sonja erkannte das sofort.
"Finde ich super, dann bist du die ideale Kandidatin für eine eklektische Einrichtung!"
In Elenas Gesicht: Fragezeichen. Was folgte, war ein Projekt, das zeigt, wie viel Persönlichkeit in 33 m² stecken kann.
Im Wohnzimmerbereich dominiert eine schwarz-weiß gestreifte Tapete die Hauptwand – klar, kontrastreich, dramatisch. Zwei schwarz gerahmte Schwarzweißfotos verstärken den Glam-Effekt: eine Modefotografie, ein NYC-Straßenschild. Das Sofa in zartem Beige, Velvet-Kissen in Dunkelgrün, ein fluffiges weißes Plaid und als Highlight: ein Couchtisch aus Acrylglas mit aufgestapelten Büchern.
Dazu: ein Leopardenprint-Hocker, ein Zebrafell-Teppich. Alles schreit nach Statement, aber nichts wirkt überladen, weil Sonja eine klare Farbklammer gesetzt hat: Schwarz, Weiß, Beige, Creme.
Nur wenige Meter weiter – getrennt durch einen Durchgang – wechselt die Stimmung vollständig. Eine lebendig verspielte Blumentapete in Pastelltönen verwandelt die Wand in einen botanischen Garten. Dazu ein Esstisch in offwhite auf rosafarbenen Haarnadel-Beinen, Stühle in Bouclé-Weiß und ein "Bubble Chair" in Rosé. Hängelampen in Blütenform, Messing-Details, blaues Porzellan.
Hier ist alles leicht, verspielt und romantisch. Skandi trifft auf maximalistisches Floral – und funktioniert, weil das Farbkonzept stimmig bleibt: Rosa, Weiß, Grün, Pastellakzente.
Das Geniale an Sonjas Konzept ist das Wandpaneel, das sich in einem zarten, grau-stichigen Rosa über die gesamte Längsseite des Raums zieht. Es verbindet Wohnzimmer und Essbereich, ohne einen zu dominieren. An den Schmalseiten setzt sich dieses Rosa als Wandfarbe fort.
Das Ergebnis: Zwei stilistisch komplett verschiedene Bereiche, die sich trotzdem wie ein Raum anfühlen. Trennende Elemente (Tapeten, Möbelstile) und verbindende Elemente (Farbe, Paneel, Materialität) arbeiten zusammen. Das ist eklektisches Einrichten auf hohem Niveau.
Beim Stilmix ist die Farbe dein stabilisierendes Element. Sonja hat sich für ein Rosa als Verbindungsfarbe entschieden, das sowohl im Wohnbereich (Wandfarbe an den Schmalseiten) als auch im Essbereich (Tischbeine, Stoffe) auftaucht. Das Schwarz-Weiß der Wohnzimmertapete kehrt an den Essstühlen wieder. So entsteht ein Dialog zwischen den Räumen.
Faustregel: Wähle zwei bis drei Ankerfarben, die sich durch den gesamten Raum ziehen – auch wenn die Stile rundum wechseln.
Nicht alles muss verbinden. Manchmal ist der Bruch das Statement. Wichtig ist, dass du weißt, welche Elemente trennend wirken sollen und dass du gleichzeitig genug Anker setzt, die den Raum zusammenhalten. Ein durchgehendes Wandpaneel, ein gemeinsamer Bodenbelag, eine einheitliche Materialität bei Metallakzenten: Das reicht oft, um Chaos in Charakter zu verwandeln.
"Mehr ist mehr" gilt im Eklektizismus nur für Stile, nicht für Menge. Jedes Stück sollte einen Grund haben, in deinem Raum zu stehen. Die stärksten eklektischen Räume sind voll, aber nie vollgestellt. Lass einzelne Möbelstücke atmen.
Im eklektischen Einrichtungsstil treten Möbel, Muster und Tapeten stark in den Vordergrund. Die Wandfarbe muss dabei eine Doppelrolle erfüllen: Sie soll verbinden und zurücktreten – gleichzeitig. Das macht sie zum vielleicht wichtigsten und am häufigsten unterschätzten Gestaltungselement.
Sonjas Wahl eines zarten, grau-stichigen Rosa war kein Zufall. Diese Farbe ist warm genug, um Geborgenheit zu schaffen, neutral genug, um nicht mit den Tapeten zu konkurrieren, und präsent genug, um den Raum zusammenzuhalten. Pastellrosa hat die seltene Eigenschaft, sowohl mit dramatischem Schwarzweiß als auch mit buntem Floral zu harmonieren – genau das, was dieser Raum brauchte.
Sonja Höretzeder setzt bei ihren Projekten auf Mynt, nicht nur wegen der Farbqualität, sondern weil die Entscheidung für eine gesunde Wandfarbe zum Gesamtanspruch ihrer Arbeit passt.
"Wenn man so bewusst mit Farbe arbeitet wie beim eklektischen Stil, dann ist es nur konsequent, auch bei der Qualität der Farbe keine Kompromisse zu machen. Mynt-Farben sind das gesunde Fundament, auf dem der ganze Stilmix erst richtig zur Geltung kommt. Ich empfehle meinen Kundinnen und Kunden immer: Was du in deinen Raum bringst und somit auch an deine Wand, atmest du jeden Tag ein – das sollte so sauber wie möglich sein."
Sonja Höretzeder, raumflüstern | Mynt Pro Partnerin
Mynt bietet mikoplastikfreie Dispersionsfarbe aus natürlichen Zutaten und landwirtschaftlichen Reststoffen – ohne VOCs (flüchtige organische Verbindungen), geruchsneutral und allergikerfreundlich.
Was das in der Praxis bedeutet: keine chemischen Ausgasungen, bessere Raumluft, nachhaltige Rohstoffe. Gerade in Räumen, die man täglich nutzt, wie ein Wohn- und Esszimmer, macht das einen spürbaren Unterschied.
Dazu kommt eine Deckleistung von 9–10 m² pro Liter (konventionelle Farben schaffen 5–7 m²) sowie eine längere Farbtiefe durch Naturpigmente, die langsamer verblassen. – ein klarer Vorteil bei großflächigen Wandflächen wie dem Paneel in diesem Projekt.
Elenas Wohnung ist der beste Beweis dafür, dass eklektisches Einrichten kein Kompromiss ist, sondern die ehrlichste aller Einrichtungsentscheidungen. Wer nicht wählen will zwischen dem, was er liebt, der muss es nicht. Man braucht nur ein Konzept, das zusammenhält, was auf den ersten Blick nicht zusammengehört.
Sonja Höretzeder hat gezeigt, wie das geht: mit einem durchdachten Farbkonzept, handverlesenen Möbeln, bewusst gesetzten Kontrasten und einer Wandfarbe, die nicht nur gut aussieht, sondern auch gut tut.
Für alle, die sich in einem einzigen Stil nicht wiederfinden. Für Menschen mit vielen Leidenschaften, einer Vorliebe für das Besondere und dem Mut, ihre eigene Ästhetik zu leben. Und für alle, die bereit sind, ein bisschen mehr Zeit und Liebe ins Einrichten zu investieren – denn Eklektik erfordert Konzept.
Sonja Höretzeder von raumflüstern begleitet dich von der Idee bis zum fertigen Raum – mit Stilmix-Kompetenz, ehrlicher Beratung und einem Gespür dafür, was ein Zuhause wirklich lebenswert macht.
Und wenn es ums Streichen geht: Mynt-Farben sind die natürliche Wahl für alle, die keinen Kompromiss bei Qualität und Gesundheit machen wollen.
→ raumflüstern kennenlernen: www.raumfluestern.at
→ Mynt Farben entdecken: www.mynthome.de

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