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Vegane Wandfarbe: Welche Farben sind vegan & ökologisch

Ist Wandfarbe automatisch vegan? Nicht unbedingt. In diesem Artikel erfährst du, was vegane Wandfarbe wirklich bedeutet, welche Inhaltsstoffe kritisch sein können und worauf du achten solltest, wenn dir Nachhaltigkeit und Wohngesundheit wichtig sind.

Vegane Ernährung ist längst im Alltag angekommen - beim Wohnen stehen viele jedoch noch vor einer überraschenden Erkenntnis: Nicht jede Wandfarbe ist vegan.
Und selbst Farben, die als „natürlich“ oder „ökologisch“ vermarktet werden, können Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten.

Doch vegane Wandfarbe ist nicht nur eine ethische Entscheidung. Sie berührt auch Themen wie Wohngesundheit, Raumluft, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von Baustoffen.

Dieser Artikel erklärt, worauf es wirklich ankommt - jenseits von Marketingbegriffen.

Was bedeutet „vegan“ bei Wandfarben überhaupt?

Vegane Wandfarbe bedeutet, dass bei der Herstellung keine tierischen Bestandteile eingesetzt werden - weder direkt noch indirekt.

Das betrifft vor allem:

  • Bindemittel
  • Zusatzstoffe
  • Pigmentträger
  • Produktionshilfsstoffe

Wichtig:
„Vegan“ ist keine geschützte Eigenschaft bei Farben. Es gibt keine Pflicht, tierische Inhaltsstoffe explizit zu kennzeichnen.

Umso wichtiger ist ein genauer Blick auf Rezepturen und Herstellertransparenz. Hier können verschiedene tierische Inhaltsstoffe zum Einsatzkommen. Beispiele dafür sind Schelllack, Kasein, Ochsengalle, Karmin, Sepia, Tierkohle oder auch Purpur.

Warum enthalten manche Wandfarben tierische Stoffe?

Historisch wurden Farben oft aus dem hergestellt, was verfügbar war: Kalk, Lehm, Pflanzen – aber auch tierische Eiweiße oder Harze.

Bis heute werden tierische Bestandteile genutzt, weil sie:

  • Haftung verbessern
  • Pigmente stabilisieren
  • die Verarbeitung erleichtern

Besonders häufig stammen sie aus:

  • Milcheiweiß
  • Insektenpigmenten
  • tierischen Leimen

Für Verbraucher ist das Problem weniger die Menge - sondern die Intransparenz.

Vegane Wandfarben & Wohngesundheit: ein unterschätzter Zusammenhang

Vegane Wandfarbe wird oft ausschließlich mit Tierwohl verbunden. Tatsächlich geht sie aber häufig mit besseren Eigenschaften für Innenräume einher.

Warum?

Viele vegane Farben setzen auf:

  • reduzierte Zusatzstoffe
  • milde, emissionsarme Rezepturen
  • alternative, pflanzenbasierte Bindemittel

Das kann bedeuten:

  • weniger Geruch nach dem Streichen
  • geringere VOC-Emissionen
  • bessere Raumluftqualität
  • höhere Verträglichkeit für sensible Personen

Kurz:
Vegane Wandfarbe ist oft auch bewusst formulierte Wandfarbe.

Wichtiger Hinweis: Auch beim Zubehör gibt es unterschiede. Beispielsweise ist es auch nicht unüblich, dass Farbpinsel nicht vegan sind. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf die Produktdetails.

Vegan heißt nicht automatisch nachhaltig – worauf es ankommt

Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird:
Nicht jede vegane Wandfarbe ist automatisch umweltfreundlich.

Beispiel:

  • Erdölbasierte Kunstharze sind vegan – aber nicht nachhaltig
  • Synthetische Zusatzstoffe können emissionsarm sein – aber mikroplastikhaltig

Wer ganzheitlich denkt, sollte deshalb auf drei Ebenen schauen:

  1. Tierische Inhaltsstoffe → vegan
  2. Rohstoffbasis → fossil vs. biobasiert
  3. Auswirkungen im Raum → Emissionen, Raumluft, Gesundheit

Erst das Zusammenspiel macht eine Farbe wirklich zukunftsfähig.

Woran erkennt man gute vegane und ökologische Wandfarben?

Statt langer Inhaltsstofflisten helfen diese Kriterien:

  • klare Aussage des Herstellers zur Veganität
  • transparente Kommunikation zur Rezeptur
  • Fokus auf Innenraumluft & Emissionen
  • Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe
  • nachvollziehbare Herkunft & Produktion

Wenn diese Punkte offen adressiert werden, ist das meist ein gutes Zeichen.

Vegane Wandfarbe bei Mynt: bewusst entwickelt

Bei Mynt wurde vegane Wandfarbe nicht als Marketinglabel gedacht, sondern als logische Konsequenz aus dem Anspruch an gesundes und nachhaltiges Wohnen.

Der Ansatz:

  • keine tierischen Inhaltsstoffe
  • biobasierte Bindemittel statt fossiler Kunststoffe
  • kein Mikroplastik
  • emissionsarm & wohngesund
  • entwickelt für moderne Innenräume
  • produziert in Deutschland

Das Ergebnis sind ökologische Wandfarben, die nicht nur vegan sind, sondern auch:

  • langlebig
  • gut zu verarbeiten
  • ästhetisch reduziert
  • und konsequent auf Innenräume ausgerichtet

Fazit: Vegane Wandfarbe ist eine bewusste Entscheidung

Vegane Farbe ist kein Nischenprodukt mehr.
Sie steht für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Materialien, für Transparenz – und für Räume, in denen man sich langfristig wohlfühlt.

Wer vegan streichen möchte, sollte nicht nur fragen ob eine Farbe vegan ist, sondern auch: Wie sie hergestellt wird und wie sie wirkt.

Genau hier setzt Mynt an.

Wasser mit Luftblasen und Schnittlauch.

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Mynt Gründer Felix Dannich und Mark Shif.

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